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Kapitel 5. Das Motel

Nach der Aktion an der Tankstelle fuhren wir weiter. Es war schon spät Abends und wir beide waren sichtlich müde und angeschlagen. Wir hielten am nächst besten Ort, wo man übernachten konnte. Ein Motel, mitten im nichts. Anscheind waren kaum Gäste anwesend, da ich nur zwei weitere Autos gesehene habe. Ich stelte das Auto ab und ging mit Janine zur Rezeption. Janine war ruhig, sie sagte so gut wie nichts. Wir bekamen das Zimmer 209, also holte ich noch ein paar Sachen aus dem Auto und danach gingen wir aufs Zimmer. Es war sauber.. nein war es nicht, aber es erfüllte sein Zweck. Ich legte mich aufs Bett und warf Janine eine Tüte mit ein paar Klamotten zu. "Hier, geh dich duschen und zieh dir was frisches an. Ich schlafe jetzt". Janine ging ins Badezimmer und machte kurz darauf die dusche an. Nach 10 Minuten kam sie aus dem Bad. Sie hatte ein Sommerliches Kleid an, was sich in der Tüte befand. "Wo schlafe ich?", fragte Janine. Ich sagte ihr, dass Sie sie sich zu mir ins Bett legen kann, oder nebens Bett. Sie legte sich natürlich rechts neben dem Bett hin. Es war mal wieder stille, ich wäre fast eingeschlafen. Auf einmal fragte Janine mich, warum ich ihre Freunde umbrachte, ich sie mit nahm, warum ich das alles machen würde. Ich überlegte etwas, antwortete aber dann. "Du fragst mich also warum? Ich will dir das Leben zeigen, ich will dich an meiner Seite haben. Du hast mir nie die Chance gegeben mich zu beweisen, hast mich nie in dein Leben einbezogen. Deswegen zeige ich dir mein Leben, mit allen Mitteln und Wegen". Janine antwortete darauf, dass man das alles hätte anders machen konnte. Ich habe danach nichts mehr gesagt und bin kurze Zeit später eingeschlafen. Natürlich hätte man das alles anders machen können, aber wo bleibt der Spaß bei der Sache? Auf einer Art und Weise bin ich in sie verliebt, sie ist für mich eine Traumfrau, aber anders gesehen verabscheue ich sie. Ich verabscheue sie dafür, dass sie mich ständig abgeblockt hat und dafür muss Janine ein paar Opfer aufbringen. Sie eigenete sich perfekt für mich. Außerdem sollte Janine sich nicht in mich verlieben, dass war gar nicht mein Ziel. Mein Ziel war um einiges schwerer, anspruchsvoller, blutiger und spaßiger. Liebe vergeht irgendwann, Schmerzen heilen mit der Zeit, Kontrolle bleibt für immer.
12.12.14 11:45
 


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