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Kapitel 3. Akte 904

Chris fragte Melina, ob sie weiß, warum die Akte hier liegt. "Ah ja, Akte 904, wir müssen nach und nach ein paar alte ungelöste Fälle wieder auffrischen, da viele Tatuntersuchungen veraltet sind". Chris blick wanderte sich wieder auf das erste Tatfoto, diese Botschaft die an der Wand geschrieben wurde: "Bitte rette mich", der Ort an dem das Mädchen lag, alles kam Chris so bekannt vor, als wäre er dort schon einmal gewesen. Dann auch noch die Stimme in seinem Traum. Er bletterte sich ein wenig durch die Akte:

..Name: Emma , geboren am 21.08.1967 , ermodet am 17.05.1979, Eltern und andere engere Verwandte sind nicht bekannt. ..wuchs in einem kirchlichen Weisenhaus auf. Hatte kaum Freunde und verhielt sich immer ruhig. Sprach so gut wie nie..

 ..todesursache: 34 tiefe Stichwunden im Oberkörperbereich , 12 Stichwunden an Oberschenkel und Unterschenkel, heftige Hämatome am Hals bereich, vermutlich mit einem Strick zugefügt. 4 gebrochene Rippen , sowie linke Schulter ausgekugelt, außerdem zahlreiche kleine Hämatome am gasamten Körper..

.. zusätzlich sind starke Risse an der Vagina des Opfers zu sehen. Vermutlich mehrmals heftig Vergewaltig.

.. mehreren Verdächtigen wurde eine Speichelprobe entnommen, aber es gab keine Übereinstimmungen mit den Proben am Opfer.

..

.. Fall 904 - ungelöst.

 

 

2.12.14 14:28


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Kapitel 3. Der Test

Bevor ich sie wach machte, habe ich noch etwas zu erledigen. Ich zückte ein Skarpel aus meiner Hosentasche und schnitt ihr ein Stück vom Bauch auf. Keine große Fleischwunde, den schmerz sollte man kaum merken. In dieser Wunde platzierte ich einen kleinen Sender, damit ich mein Mädchen auch niemals aus den Augen verliere. Ich spühlte die Wunder etwas aus, wischte das Blut weg und machte ihr ein Verbannt um. Ich sagte ja, wir beide für immer. Nach ungefähr einer Stunde erwachte Janine. Ihr Gesicht verkrummte sich ein bisschen und sie fasste sich am Bauch. Halb so wild. Sie sah mich an, ich glaubte sie erkannte mich und wusste wer ich bin. "Was hast du mit mir vor? Wo bin ich hier? Lass mich bitte gehn.." Viele weitere Bitten und Fragen folgten, aber sie schreite nicht. Ich musste ihr nicht mal drohen. Sie blieb ruhig. Ich ging etwas nähr zu ihr hin, wollte ihr Gesicht streicheln, aber sie zog etwas abgeneigt ihr Kopf zur Seite. Na gut. Ich erklärte ihr, dass wir hier in einem Bunker sind, ich die Tür abgeschlossen habe und den Schlüssel an meinem Körper trage. Außerdem erzählte ich ihr eine Kleinigkeit. Wird eine Hauptader am Hals durchgeschnitten, verblutet man unter einer Minute. Man fällt binnen in Sekunden im Ohnmacht. Die einzige Chance das zu überleben erfordet eine sofortige behandlung. Ein guter Druckverband sollte reichen. Janinen fragte mich, warum ich ihr das alles erzähle. Ich antwortete nur: "Rette mein Leben" und schnitt mir mit meinem Skarpel eine Halsschlagader auf. Ich nahm noch war, wie das Blut aus meinem Hals förmlich raus schosste, kurz darauf verlierte ich mein Bewusstsein. Nach einer ganzen Weile wurde ich wach. Janine saß vor mir, regungslos und starte mich an. Sie hat ein Stück vom ihrem Kleid zerrissen um mein Leben zu retten. Sie sagte mir, dass ich keinen Schlüssel an mir habe und die Tür verschlossen sei, außerdem fragte Janine, wie wir hier raus kommen sollen. Ich stand auf und gab ihr eine Ohrfeige. "Belüge mich nie wieder" Ich ging in richtung der Bunkertür und öffnete sie. Die Tür war nicht verschlossen, die Tür hatte nicht mal ein Schloss.
2.12.14 14:05


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